ERNÄHRUNG

Kängurus gehören zur Familie der Wiederkäuer, darum ist es wichtig ihnen genügend Raufutter, sprich Heu zur Verfügung zu stellen.
Dies wird ihnen das ganze Jahr über angeboten, auch wenn sie im Sommer viel frisches Gras zu sich nehmen. Ansonsten ist die Gefahr einer Pansenübersäuerung gegeben.
Gut strukturiertes Raufutter fördert die Verdauung der Wiederkäuer und hält den PH-Wert im Gleichgewicht. Unsere Tiere bekommen eiweißreiches Grummet, darunter versteht man den Zweiten und alle weiteren Grasschnitte.

Auf dem täglichen Speisezettel stehen zusätzlich etwas Karotten- und Apfelschnitzel (gerne auch Birne, Trauben (kernlos) oder Banane).
Daneben füttere ich Pellets die mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralien angereichert sind. Ein Salzleckstein steht ihnen immer zur Verfügung. Mineralstoffmangel kann zu schwerwiegenden Erkrankungen und Entwicklungsstörungen führen. Zusätzlich geben wir in den Wintermonaten Maiskolben als Energielieferanten.

Sie verspeisen liebend gern Rinde, Knospen und Blätter von Bäumen. Himbeeren- und Brombeerenblätter werden auch gerne als Leckerei verputzt.
Zur Zahnpflege benötigen sie Äste zum entrinden. Zur Auswahl stehen Pflaume-, Birne-, Kirsche-, Haselnuss-, Weide- (nicht zu viel da blutverdünnend) und Apfeläste, was bei meinen als heimlicher Favorit gilt. Gemieden werden soll Holunder, Hartriegel, alles Dornenartige (Verletzungsgefahr) und Walnuss (Blausäure).
Selbstverständlich sollten sie immer Zugang zu frischem Wasser haben.