FORTPFLANZUNG

Das Weibchen bringt nach ca. 30 Tagen meist ein Junges, in seltenen Fällen aber auch schon mal Zwillinge zur Welt.
Nach der Geburt wandert der kleine embryoartige Wurm über eine Schleimspur, welche die Mutter vorher auf ihrem Bauch leckte, selbstständig  in den Beutel. Dort angekommen dockt sich das Würmchen an einer Zitze fest und entwickelt sich erst dort vollständig. Die Mutter hält ihren Beutel durch ständiges auslecken sauber. In der Zeit in der die Mutter ein Kleines in ihrem Beutel hat, kann ein weiteres älteres Jungtier von außerhalb an einer anderen der 4 Zitzen im Beutel Milch saugen.

Das Weibchen kann gleichzeitig 2 verschiedene Arten von Milch produzieren. Nach ca. 5 Monaten wird das Jungtier den Beutel das erste Mal verlassen und noch bis zu einem Jahr von der Mutter gesäugt.

Interessanterweise kann man bei Wallabys die sog. verzögerte Geburt beobachten. Sofort nach der Geburt eines Würmchens kann das Muttertier wieder trächtig werden, dieser Embryo wächst erst weiter wenn das vorherige Jungtier den Beutel verlassen hat.