DIE ANALDRÜSE

 

Die wohl bekannteste Waffe eines Stinktieres ist ein übelriechendes Sekret, welches sie bei Gefahr versprühen. Skunks besitzen Analdrüsen, welche dieses stinkende Gemisch enthalten. Hat der Skunk das Gefühl sich verteidigen zu müssen, wird der Gegner mit dieser Substanz eingestaubt und sucht daraufhin schnell das Weite. Durch diese Waffe besitzen Skunks kaum wirkliche Feinde und haben ein mächtig großes Ego.

Bei Welpen sind diese Drüsen erbsengroß, bei einem einjährigen Tier haben sie bereits die Größe von Wachteleiern erreicht.

Es ist aber auch wichtig zu erwähnen, dass das Entdrüsen in Deutschland und den meisten angrenzenden Ländern nur durch Vorlage einer medizinischen Notwendigkeit gestattet ist. Analog dem Kastrieren von Katzen / Hunden in Einzelhaltung. Skunks benötigen diese Drüse anders als Frettchen nicht zur innerartlichen Kommunikation. Auch sind sie ohne diese Drüse nicht wehrlos, siehe Sozialverhalten.
Das Fehlen dieser Analdrüse schränkt die Tiere in keinster Weise ein, sofern es fachmännisch von einem erfahrenen Tierarzt unter Narkose durchgeführt wurde.

Obwohl Skunks diesen Abwehrmechanismus theoretisch nur bei Gefahr einsetzen, kann es auch zu unkontrollierten Stinkattacken bei Krankheiten, Erschrecken und Tierarztbesuchen kommen. Auch Jungtiere setzen ihre Drüsen oft noch unbewusst ein. Das ist meist mit Problemen für den Halter, den Vermieter, den Nachbarn oder dem Besuch beim Tierarzt verbunden.

Zu guter Letzt werden diese Tiere wie Wanderpokale von einem zum anderen weitergereicht.
Bitte unterstützen sie das nicht und halten sie nur entdrüste Tiere.