SOZIALVERHALTEN

Wie eingangs erwähnt, bezeichnet man Skunks als Einzelgänger, welche sich in freier Wildbahn zur Winterruhe in losen Gruppen zusammenfinden. Bedenkt man aber, das diese Winterruhe einige Monate anhält und anschließend die Paarungszeit einsetzt, worauf später die Aufzucht der Jungen folgt, wird man erkennen das die Tiere den überwiegenden Teil des Jahres in Gesellschaft ihrer Artgenossen verbringen. Wer kann hier also noch von Einzelgänger sprechen?

Ziehen sie die Haltung zweier Tiere einer Einzelhaltung vor.
Welche Kombination passt?
Hierfür gibt es keine allgemeingültige Regel: Favorisieren sie jedoch die Pärchenhaltung. Auch Fähe – Fähe harmonieren gut miteinander. Kastrierte Rüden welche als Jungtiere zusammen aufwachsen, verstehen sich später meist ebenfalls.

Skunks und Mensch
Wie auch Hund und Katze gehören Stinktiere der Familie der Raubtiere an. Und sind trotz gegenläufiger Meinung keinesfalls wehrlos, wenn sie ihre Drüsen nicht mehr besitzen.
Sie sind mit scharfen Reißzähnen und einer gewaltigen Bisskraft ausgestattet, die schlimme Verletzungen erzeugen kann. Daher gehören Stinktiere nicht in Kinderhände.
In der Regel reagieren sozialisierte an den Menschen gewöhnte Skunks nicht aggressiv auf Zweibeiner. Wir müssen es jedoch auch respektieren, wenn sich unser Stinker zurückziehen möchte und ihn dann nicht mehr bedrängen.

 

Vergesellschaftung von Skunks mit anderen Tieren:

Skunks und Nagetiere:

So drollig ihr neuer Mitbewohner auch sein mag, versuchen sie nicht einen Skunk mit einem Hasen, Meerschweinchen oder Hamster zu vergesellschaften. Man hört zwar hin und wieder von solch artübergreifenden Freundschaften, diese funktionieren aber auf Dauer nicht mit Beutetieren.

Skunks und Katzen, Hunde:

Das Zusammenleben der Stinktiere mit Hund und Katze ist meist problemlos. Stinktierwelpen lassen sich gut an andere Tiere gewöhnen. Meist hängt der Erfolg, an der Reaktion des bereits vorhandenen Mitbewohners ab.