BESCHÄFTIGUNG

 

In der Waschbärenhaltung ist ein gut strukturiertes Gehege das A & O für ein erfülltes Bärenleben.
Wachbären sind nicht die akrobatischsten und waghalsigen Kletterer wie z. B.  ihre Verwandten die Nasenbären,  dennoch erklimmen sie mit Fleiß jede Erhöhung in ihrer Umgebung. Ihr Gehege sollte daher über diverse Klettermöglichkeiten wie Baumstämme, Stangen, Seile und Schaukeln verfügen.

Zum Dösen und Sonnen eignen sich erhöht angebrachte Liegebretter, auf denen gerne ein Nickerchen gehalten wird. Da die Bären mit bis zu 10 kg ein ordentliches Gewicht auf die Waage bringen können, müssen alle Kletterutensilien gut verankert und sicher angebracht werden.

Neugierig erkunden die cleveren Kerlchen jede Erneuerung in ihrer Umgebung. Ein neuer Wurzelstock, ein Stückchen Totholz auf welchem noch diverse Insekten krabbeln, wird aufs Genaueste untersucht und bringt Abwechslung in ihren Alltag.

Mit ihren geschickten Händchen entdeckten sie jeden noch so kleinen Winkel – Ein nichtzerbrechliches Gefäß wie z. B. ein Futterball, in dessen Öffnung sie ihre Pfötchen stecken können und in dessen Inneren nach Leckereien gefischt wird, kann ein Waschbärherz stundenlang erfreuen.

Eine typische Waschbäreigenheit ist das Abtasten von Gegenständen, was schon einem „befummeln“ gleichkommt. Ein Kiesbeet mit unterschiedlichen Steingrößen kommt dieser Leidenschaft sehr entgegen, da das Tasten den wichtigsten Sinn des Waschbären darstellt.

Nun wollen wir uns noch einem der meistgefragten Waschbärrätsel widmen:

Waschen Waschbären ihr Futter vor dem Verzehr?
Nein in Gefangenschaft gehaltene Waschbären imitieren ihre Nahrungssuche in freier Wildbahn. Dort würden sie sich hauptsächlich von Krebsen, Schnecken oder sonstigen Tierchen ernähren welche in seichten Gewässern vorkommen. Man vermutet das sie in Gefangenschaft dieses Verhalten nachahmen, so als würden sie ihre Beute aus dem Wasser fischen.