HALTUNG

 

Wer kennt sie nicht… die niedlich gestreiften Banditen mit Zorro Maske?

So niedlich diese kleinen Rabauken auch aussehen mögen, sie sind Meister im zerlegen von Sachen, was sie mit einer Hingabe und Ausdauer zelebrieren.
Damit sie sich richtig Wohlfühlen, benötigen sie ein großes Außengehege von mindestens 30 qm mit einer Höhe von 2,50 m. Da die nachtaktiven Räuber gerne graben und buddeln muss ihr Freigehege über ein Fundament oder sonstigen Schutz z. B. Baustahlmatten vor Ausbrüchen verfügen.

Dieses sollte viel Versteckmöglichkeiten, Kletterutensilien ( Seile, Reifen, Bäume) und ein großes Wasserbecken beinhalten.  Die Zuleitungen für die Teichpumpe müssen so angebracht werden, dass von den Tieren nicht beschädigt werden können.

Zwei windgeschützte Häuschen welche erhöht angebracht werden sollen und ein ausgehöhlter Baumstamm dienen als Schlafstätte und Kinderstube.

Durch ihr dichtes Winterfell sind Waschbären kälteunempfindlich und können auch die kalten Wintermonate in ihrem Gehege verbringen. Dazu müssen sie sich im Herbst einen ordentlichen Winterspeck angefressen haben, welcher sie vor den frostigen Temperaturen schützt. In dieser Zeit werden sich die sonst so neugierigen Bärchen zurückziehen, sprich in die so genannte Winterruhe begeben. Außer zur Nahrungsaufnahme werden die Bären den kalten Winter mehr oder weniger verschlafen.

Nahrung:
Auch Waschbären zählen zu den Allesfressern und sind was ihren Speiseplan angeht, meist selten wählerisch. Ihr Grundfutter sollte aus proteinarmen Hundetrockenfutter, Gemüse und etwas Obst bestehen. Gerne können auch Eintagsküken, Mäuse, Ratten oder ähnliches zugefüttert werden.